Mittwoch, 10. Mai 2017

Einbrecher unterwegs

In der Zeit vom Sonntagnachmittag des 07.05., 16.00 Uhr, bis zum Montagabend des 08.05.2017, 19.00 Uhr, kam es an der Brunnenstraße in Reusrath zum Einbruch in mehrere Gartenlauben, die alle von unbekannten Tätern betreten und durchsucht wurden. Nur aber in einer Gartenlaube, an welcher zuvor die verschlossene Türe gewaltsam aufgehebelt worden war, machten der oder die Einbrecher nach bisherigen Erkenntnissen tatsächlich Beute. Hier fehlten nach der Tat zwei Heckenscheren, eine Motorsäge und eine Kabeltrommel im geschätzten Gesamtwert von 1.000,- Euro. 

Am nächtlichen Dienstagmorgen des 09.05.2017, gegen 01.55 Uhr, kam es zu einem versuchten Einbruch in ein Wohnhaus an der Gartenstraße in Reusrath. Mehrere bislang unbekannte Täter hebelten zunächst ein Schuppentor im rückwärtigen Gartenbereich des Hauses auf, fanden dort aber wohl nicht die erhoffte Beute. Als man anschließend versuchte ein Badezimmerfenster des Hauses aufzuhebeln, wurden Bewohner zunächst auf die verdächtigen Geräusche, dann auch auf das Licht einer Taschenlampe aufmerksam. Aber auch die Täter bemerkten Aktivitäten im Wohnhaus und flüchteten zu Fuß, zunächst in Richtung Heerstraße, dann über benachbarte Felder in unbekannte Richtung. Zurück blieb Sachschaden von mehreren hundert Euro an Schuppentor und Fenster. Die flüchtigen zwei Täter werden beschrieben als schlanke Männer, die mit dunklen Jogginganzügen bekleidet waren. Sofortige Fahndungsmaßnahmen der Polizei nach Meldung der Tat verliefen leider ohne einen schnellen Erfolg.

Dienstag, 9. Mai 2017

Plätze frei bei Jugendfahrt nach Wittenberg



Die Ev. Jugend Reusrath lädt 12- bis 14jährige zur Teilnahme am Jugendcamp vom 19. bis 23. Juli 2017 ein.
Am Stadtrand der Lutherstadt Wittenberg werden etwa 1.500 Jugendliche aus vielen Städten und Ländern in Zeltdörfern wohnen. Es gibt ein Programm mit viel Sport und Bewegung, Kreativität und Erlebnis. Das Jugendcamp nimmt spielerisch-kreativ Bezug zum  Jubiläum der Reformation, die vor 500 Jahren in Wittenberg ihren Anfang nahm.

Die Teilnahme ist für alle Jugendlichen in der Altersstufe möglich, unabhängig von der Religions- oder Konfessionszugehörigkeit.

Das Motto ist "trust and try" - es geht um Vertrauen und darum, Neues auszuprobieren. Das Programm ist betont vielfältig: Im Jugendcamp gibt es Konzerte, Workshops in Kleingruppen, Spielprogramme und einen gemütlichen Tagesabschluss. Ein Besuch Wittenbergs und der Weltausstellung der Reformation gehört dazu: Dort gibt es im „Tor-Raum Jugend“ ein Labyrinth aus Säulen in unterschiedlicher Höhe als Symbol für die Zeit des sich Orientierens und Probierens.

Alle Jugendlichen sind in Zelten zu jeweils ca. 12 Personen untergebracht, die sich in Zeltdörfern mit mehreren Zelten befinden.

Zudem gibt es Aufenthaltszelte, die als Treffpunkt (vor allem bei Regen) oder Essensort dienen. Sanitär- und Versorgungsbereiche sind eingerichtet.
Kosten: 120 €
Infos und Anmeldung: Pfarrer Christof Bleckmann, Trompeter Str. 40, 40764 Langenfeld, Tel. 02173-149916,
christof.bleckmann@kirche-langenfeld.de
Anmeldeschluss ist 21.5.2017

Dienstag, 2. Mai 2017

Ausflug der Rheumaliga

Einen Informationsausflug nach Bad Westernkotten zur Klinik SOLEQUELLE führte die Arbeitsgemeinschaft Langenfeld/Monheim der Rheumaliga Ende April durch. Das großes Interesse bestand, konnte man an der vielen Teilnehmern erkennen. Unter der Rubrik Rheuma war das Hauptaugenmerk Arthrose ausgewählt worden. 

Geschäftsführer Michael Kemper der die Gruppe im Konferenzsaal begrüßte mit einer Therapeutin, die später in einem Kurzprogramm mit den Anwesenden Beweglichkeit der Fingergelenke zelebrierte. 

Nicht nur die Vorstellung des Mediavital Therapiezentrum, wo alles unter einem Dach ist, auch viele Fragen wurden über Fachgebiet Arthrose in lockerer Atmosphäre mit den Interessenten diskutiert. Nach dem Rundgang und dem Mittagessen konnte sich jeder in dem schön angelegten Kurpark und bei sonnigem Wetter bewegen. So hatte man auch Zeit, sich noch in eines der gemütlichen Cafés zu setzen, bevor man am späten Nachmittag wieder die Heimreise antrat.


Donnerstag, 27. April 2017

Altes Handwerk und neue Ideen beim 12. Kunst-Hof in Reusrath


Der traditionelle Kunst-Hof Reusrath verbindet Kultur und Genuss für alle Sinne. Kunsthandwerker aus der Region präsentieren selbst hergestellte Waren.
Am 13. und 14. Mai gibt es außerdem viel Musik, viel Natur sowie kulinarische Genüsse für Groß und Klein.



Am Muttertagswochenende verspricht der Kunst-Hof Reusrath zum zwölften Mal Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. Im Garten des ehemaligen Gesindehauses der Dückeburg lässt sich altes und neues Handwerk unmittelbar erleben. Regionale Kunsthandwerker zeigen Drechselarbeiten, Unikatschmuck, handgemachte Seifen, Schmuck aus alten Schätzchen, Knöpfe mal anders, Gartenobjekte, Karikaturen aus Keramik, Patchwork, Betonarbeiten, Ledertaschen, Modische Accessoires aus Stoff, Keramik, Glasperlenkunst, selbgemachtes aus Papier, Blumenschmuck & Gestecke, gudiBOX 

Eingerahmt von Wald und Feldern bietet der 12. Kunst-Hof am 13. und 14. Mai zusätzlich traditionelle Speisen und einen marokkanischen Teestand mit erfrischenden Getränken aus echter Minze.
Am Samstagnachmittag bringt die Sambatruppe FANTASMA den Kunst-Hof in der Alten Schulstr. 47 in Langenfeld-Reusrath mit Trommeln und Rhythmus zum Beben.
Der Sonntagmittag beginnt mit akustischen Traditionals der Gruppe Just for Fun, bevor die Maskenspielergruppe TAGARAT wieder über das Gelände ziehen und Groß und Klein mit ihrer Pantomime unterhalten.
Der Eintritt ist frei, kostenlose Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung.
Der Reinerlös aus dem Verkauf der Speisen und Getränke geht als Spende an die DAV Handycap- Klettergruppe, www.dav-koeln.de/cgi-bin/gr1.cgi?hk

Montag, 24. April 2017

Muss ich alles 10 x sagen?!



Die Kinder stellen "auf Durchzug"  - und wir werden immer hilfloser und wütender, weil wir nicht bei ihnen "ankommen".
Was können wir tun, um gehört zu werden - wie kommen wir raus aus sinnlosen Machtkämpfen?
Wir finden Wege, um wieder handlungsfähig zu sein und Autorität zurück zu gewinnen.

Termin Donnerstag, 4.5.2017, 19:30-21:45 Uhr
Ort: Ev. Gemeindezentrum Langenfeld Reusrath, Trompeter Str. 42, 40764 Langenfeld
Kursleitung: Cordula Heuberg, Dipl.-Pädagogin, Facilitator Dialogprozess-Begleitung

Anmeldung bis Donnerstag, 26.4.2017 
Tel.        02174/8966 - 181
Gebühr: € 15,00

Betrunken am Steuer telefoniert

Weil sie beobachtet hatten, dass der Fahrer eines weißen PKW Ford Transit auf der Opladener Straße in Reusrath unterwegs war und dabei gut sichtbar mit dem Handy am Ohr telefonierte, verfolgten Polizeibeamte aus Langenfeld das Fahrzeug, um es am Sonntagmorgen des 23.04.2017, gegen 11.40 Uhr, noch an der Opladener Straße anzuhalten und den Fahrer auf den Verkehrsverstoß anzusprechen

Schon bei der Nachfahrt hatten die Beamten deutliche Ausfallerscheinungen in der Fahrweise des Ford-Fahrers bemerkt. Bei der Ansprache am Anhalteort schlug ihnen erheblicher Alkoholgeruch aus der Atemluft des 36-jährigen Kraftfahrers aus Leverkusen entgegen. Ein deshalb an Ort und Stelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2,0 Promille (1,02 mg/l). 

Daraufhin wurden ein Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt gegen den 36-jährigen Beschuldigten eingeleitet, die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt sowie der Führerschein des Betrunkenen beschlagnahmt. Das verbotswidrige Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt ist natürlich ebenfalls Gegenstand der erstatteten Anzeige gegen den 36-jährigen Mann aus Leverkusen, dem die Beamten bis auf weiteres jedes Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge ausdrücklich untersagten.

Sonntag, 23. April 2017

Glück im Unglück

Am Freitagmorgen des 21.04.2017, gegen 11.30 Uhr, befuhr ein 12-jähriger Junge aus Langenfeld auf Inlinern die abschüssige Fahrbahn der Rheinstraße in Langenfeld, aus Richtung Dickelskamp kommend, in Fahrtrichtung Rheindorfer Straße. An der Kreuzung Rheindorfer Straße (L 108) fuhr er scheinbar ohne zu bremsen in die bevorrechtigte Landstraße ein. Dabei kam es zur Kollision mit dem braunen PKW Mercedes A180 CDI eines 62-jährigen Mannes aus Leverkusen, der die Rheindorfer Straße, aus Richtung Leverkusen-Rheindorf kommend, in Fahrtrichtung Reusrath befuhr und eine Kollision mit dem plötzlich von rechts kommenden Kind nach eigenen Angaben nicht mehr verhindern konnte

Der 12-jährige Skater wurde vom Mercedes erfasst und über die Motorhaube des PKW hinweg auf die begrünte Mittelinsel der Landstraße geschleudert. Hierbei zog sich der Junge schwere, nach ärztlichen Angaben aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Nach Erstversorgung am Unfallort wurde der ansprechbare Patient, in einem Rettungswagen mit notärztlicher Begleitung, zum Klinikum Leverkusen gebracht, wo das verletzte Kind zur stationären ärztlichen Behandlung verblieb. Die Eltern des jungen Langenfelders wurden erreicht und entsprechend informiert.

Der Mercedes-Fahrer aus Leverkusen blieb unverletzt, an seinem Wagen entstand bei dem Unfall ein geschätzter Karosserie- und Lackschaden in Höhe von 3.000,- Euro. Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und erste Unfallaufnahmearbeiten wurde die Unfallstelle für wenige Minuten komplett gesperrt. Hierdurch kam es aber insgesamt nur zu geringen Verkehrsstörungen.

Mittwoch, 12. April 2017

Gottesdienste in der Karwoche und Ostern


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Dienstag, 11. April 2017

Jubiläumskonfirmation 2017 – Mehr-Generationenfest mit vielen Erinnerungen



Strenge Pfarrer, Festkleidung und Kartoffelsuppe – die Konfirmationsjubilare der Martin-Luther-Kirche hatten unterschiedliche Erinnerungen. Die heute 39- bis 89 jährigen feierten, dass sie vor 25, 50, 60, 65, 70 und 75 Jahren konfirmiert wurden. Die Silberjubilare waren teils mit kleinen Kindern gekommen, die im Festgottesdienst mit Predigtlutschern beruhigt wurden. Die Diamant-Jubilare kamen teils auch mit ihren erwachsenen Kindern, die sie stützen. So geriet das Fest zu einem Mehr-Generationen-Treffen.

Vor  60 und 70  Jahren waren die Pfarrer für heutiges Empfinden streng und fordernd: sie verlangten, dass die Jugendlichen viele Lieder und Bibelworte auswendig lernten. Die Konfirmation 1947 war in schlechter Zeit – es gab ein abgelegtes Kleid der älteren Cousine und gebrauchte Schuhe. In jeder Generation war die Kleiderfrage wichtig: nach der Kindheit pflegen sich Konfirmandinnen und Konfirmanden erstmals in Festgarderobe wie Erwachsene anzuziehen. Das war auch 1992 nicht anders. Damals war Werner Köhl Pfarrer an der Martin-Luther-Kirche. Fotos von damals zeigten Teenager mit stürmischen Frisuren. Ein Silberkonfirmand erinnerte sich an Aktionen, die ihn interessiert und herausgefordert hatten: der Pfarrer war mit ihnen auf den Kirchturm gestiegen, hat Glocken und den Boden des Kirchendachs gezeigt. Ein anderer erinnerte sich an eine Gruppenaktion, bei der die Jugendlichen viel Kartoffelsuppe für ein Gemeindefest kochten. Im Lauf der Zeit wurde  weniger auswendig, mehr praktisch gelernt.

In seiner Predigt blickte Pfarrer Christof Bleckmann auf vergangene Jahre zurück: „Was habe ich mit meiner Zeit gemacht? Und was hat die Zeit mit mir gemacht?“ Es sei wichtig, dass Christen Verantwortung übernehmen, nicht nur in der Kirche, sondern im Alltag, in Beruf und Familie. Mit einem persönlichen Segen für alle Jubilare, der Feier des Abendmahls und dem Gesang des Chores der Martin-Luther-Kirche war der Gottesdient festlich gestaltet. Im Gemeindehaus Reusrath  gab es bei einem schönen Mittagessen noch viele Gespräche über die Zeit von damals.